{"id":10280,"date":"2022-12-16T09:00:08","date_gmt":"2022-12-16T08:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.aletheia-scimed.ch\/?p=10280"},"modified":"2022-12-16T09:06:08","modified_gmt":"2022-12-16T08:06:08","slug":"kommunikation-zum-gesundwerden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aletheia-scimed.ch\/de\/kommunikation-zum-gesundwerden\/","title":{"rendered":"Kommunikation zum Gesundwerden"},"content":{"rendered":"<h2>Positive Kommunikation kann den Heilungsprozess unterst\u00fctzen<\/h2>\n<p>Das Wort Kommunikation entstammt dem lateinischen \u00abcommunicatio\u00bb, was \u00fcbersetzt als \u00abMitteilung\u00bb bezeichnet werden kann. Auch steckt im Wortstamm die Kommune, welche auch mit Gemeinschaft \u00fcbersetzt werden kann.<\/p>\n<p>So ist also die Kommunikation ein gemeinsames MITeinander. Das ist so wichtig und darf im Gespr\u00e4ch mit Patienten und Kunden gezielt und bewusst eingesetzt werden.<\/p>\n<p>So m\u00f6chte ich in diesem Artikel etwas mehr aufzeigen und beleuchten, wie Kommunikation als Unterst\u00fctzung im Heilungsprozess oder auch pr\u00e4ventiv im Alltag eingesetzt werden kann. Der Grundsatz \u00abUnsere Gedanken formen unsere Wirklichkeit\u00bb ist schon Grund genug, unser Leben mit guten Gef\u00fchlen und einer optimistischen Lebenseinstellung zu f\u00fcllen. Wenn man sich mit pessimistischen Menschen und Gef\u00fchlen umgibt, werden wir dies auch in uns selbst wahrnehmen, im schlimmsten Fall entwickeln sich daraus auch Krankheitsbilder.<\/p>\n<p>So ist das Glas lieber halbvoll, als halbleer. Mit einer gesunden und lebensfreundlichen Kommunikation \u00e4ndere ich bewusst meine innere Einstellung. Probiere es doch mal aus! Jeder von uns kennt das Szenario: Wenn man beim Arzt oder Therapeuten sitzt, werden zu den Diagnosen h\u00e4ufig die Worst-Case Szenarien mit erw\u00e4hnt. Was l\u00f6st aber genau diese Kommunikation in einem selbst aus?<\/p>\n<h2>Glaubenss\u00e4tze lebensbejahend umformulieren<\/h2>\n<p>Wenn ich einem Menschen die S\u00e4tze sage, dass er nur noch so und so lange zu leben habe, dass etwas enorme Schmerzen verursacht oder auch dass er dies oder jenes nicht mehr machen kann, dann wird er sich genau daran festhalten und dies dann auch manifestieren \u2013 es ist eine Art selbsterf\u00fcllende Prophezeiung. Darum ist es wichtig, diese negativen Glaubenss\u00e4tze bewusst lebensbejahend umzuformulieren: \u00abGeben Sie ihrem K\u00f6rper genug St\u00e4rke und Lebensfreude!\u00bb \u00abEs kann Reaktionen geben, beobachten Sie diese und schenken sie ihnen Liebe.\u00bb \u00abIn Ihrem Alltag kann es eventuell kurzeitig Einschr\u00e4nkungen geben.\u00bb Die Liste der Umformulierungen kann weiter erg\u00e4nzt werden. Wichtig ist, sich selber auch in seiner Kommunikation im Umgang und Bezug auf den einzelnen Menschen zu beobachten und anzupassen. Und wer h\u00f6rt schon gerne, dass er etwas NICHT kann. Apropos \u00abnicht\u00bb: Unser Gehirn hat mehr M\u00fche, S\u00e4tze, die ein \u00abnicht\u00bb enthalten, zu verstehen.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig fallen S\u00e4tze von Patienten wie: \u00abIch m\u00f6chte ja NICHT, dass ich diese Schmerzen ewig habe.\u00bb Auch wenn es unscheinbar anmutet, ist es eben genau das, was in einem drin steckt und auch genauso formuliert wird.<\/p>\n<p>So ist es besser auf das Wort \u00abnicht\u00bb zu verzichten und Aussagen zu formulieren, die beinhalten, was ich will. So k\u00f6nnte die Aussage lauten: \u00abIch reduziere die starken Reaktionen in meinem K\u00f6rper nachhaltig!\u00bb H\u00e4ufig arbeiten Therapeuten mit den Begriffen Kampf, Schmerz, Problem. Diese Begriffe sind in uns mit gewissen Gedanken und \u00c4ngsten verbunden, welche oft im negativen Bereich schwingen.<\/p>\n<p>So werde ich, wenn ich meinen Patienten nach einem Schmerz frage, auch immer genau dieses empfindsame Muster bei ihm stimulieren und allenfalls sogar manifestieren. Die grosse Herausforderung liegt ganz klar darin, Begriffe zu ersetzen, die kein erf\u00fclltes Gef\u00fchl in uns ausl\u00f6sen. So darf ein Kampf zu einer Bewegung werden, denn das ist es schliesslich auch. Ein Schmerz darf zu einer Reaktion werden und ein Problem kann eine Herausforderung sein.<\/p>\n<p>Eine andere Art der Kommunikation ist, den Patienten durch das Abfragen, wie er etwas empfindet, mit sich selbst wieder in Verbindung zu bringen. Hierf\u00fcr kann ich w\u00e4hrend der Behandlung Fragen stellen: \u00abWie f\u00fchlt sich das im Unterschied zur anderen Seite an?\u00bb \u00abWie genau f\u00fchlt sich das an, was ich mache?\u00bb<\/p>\n<p>Dabei ist der Inhalt der Antwort des Patienten von weniger grosser Bedeutung, als dass sich der Patient mit sich selbst befassen darf und auch mit sich selbst in diese Gef\u00fchls-Resonanz tritt. So werden auch Kommunikationsebenen im Gewebe angesprochen, die vor allem bei Nackenverspannungen Wunder bewirken k\u00f6nnen. Wenn ich meine Gef\u00fchle kommunizieren kann, bin ich schon auf dem Heilungspfad unterwegs.<\/p>\n<h2>Kommunikation lebensfreundlich gestalten<\/h2>\n<p>Des Weitern benutzen wir in unserem Alltag die W\u00f6rter \u00absollen, m\u00fcssen, nie, immer\u00bb, mit denen wir besonders stark manifestieren. Wenn ich mir h\u00e4ufig sage: Das passiert \u00abimmer\u00bb nur mir, dann st\u00e4rke ich genau auch diesen Gedanken in mir, obwohl ich mir genau das Gegenteil w\u00fcnsche. Diese Begriffe wegzulassen bzw. zu ersetzen, ben\u00f6tigt einige Zeit. Wichtig ist hier seine eigene Kommunikation im vollen Bewusst-SEIN wahrzunehmen. Nur so kann ich die S\u00e4tze, in welchen wir diese W\u00f6rter benutzen, nochmal neu und eben ganz bewusst umformulieren. Ein viel offeneres Synonym f\u00fcr \u00absollen\u00bb und \u00abm\u00fcssen\u00bb ist zum Beispiel \u00abd\u00fcrfen\u00bb oder \u00abk\u00f6nnen\u00bb. Ebenso kann man \u00abnie, immer\u00bb mit \u00abselten\u00bb oder \u00abh\u00e4ufig\u00bb ersetzen, und auch da ist noch Luft nach oben f\u00fcr weitere Synonyme. Je mehr ich \u00abim Angebot\u00bb habe, desto einfacher wird es mir fallen, meine Kommunikation lebensfreundlich zu gestalten.<\/p>\n<p>Dies zeigt auf, wie wichtig es ist, einfach mal hinzuh\u00f6ren, sich selbst und auch unseren Gespr\u00e4chspartnern. Denn wie wir kommunizieren, so sind wir auch. So ist es an uns SELBST, eine freundlichere und lebensbejahende Kommunikation MITeinander in Schwung zu bringen. Dieser Prozess ist spannend und darf mit hoher Wahrscheinlichkeit ganz oft kleine Wunder in Gang bringen. Auch seine eigene innere Harmonie und Zufriedenheit wird so unterst\u00fctzt und tr\u00e4gt schliesslich auch zur Heilung eines gesunden MITeinanders bei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Positive Kommunikation kann den Heilungsprozess unterst\u00fctzen Das Wort Kommunikation entstammt dem lateinischen \u00abcommunicatio\u00bb, was \u00fcbersetzt als \u00abMitteilung\u00bb bezeichnet werden kann. Auch steckt im Wortstamm die Kommune, welche auch mit Gemeinschaft \u00fcbersetzt werden kann. So ist also die Kommunikation ein gemeinsames MITeinander. 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