{"id":18349,"date":"2023-11-24T14:28:31","date_gmt":"2023-11-24T13:28:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.aletheia-scimed.ch\/?p=18349"},"modified":"2023-11-24T14:28:31","modified_gmt":"2023-11-24T13:28:31","slug":"erneute-pannenserie-beim-bundesamt-fuer-statistik-bfs-wirft-fragen-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aletheia-scimed.ch\/de\/erneute-pannenserie-beim-bundesamt-fuer-statistik-bfs-wirft-fragen-auf\/","title":{"rendered":"Erneute Pannenserie beim Bundesamt f\u00fcr Statistik BFS wirft Fragen auf"},"content":{"rendered":"<p><strong>Anfang November ver\u00f6ffentlichte das BFS (Bundesamt f\u00fcr Statistik) anl\u00e4sslich der Medienkonferenz zur Schweizerischen Gesundheitsbefragung auf ihrer Webseite falsche Daten. Diese zeigten eine erschreckende Zunahme von Krebserkrankungen, Herzinfarkten und Schlaganf\u00e4llen um das Vier- bis F\u00fcnffache. Trotz der Brisanz der Daten wurde das Thema weder in der Medienkonferenz noch in der Berichterstattung aufgegriffen. Erst 6 Tage sp\u00e4ter hat das BFS die Daten entfernt und in einer Randnotiz erkl\u00e4rt, dass die Daten nicht mit 2017 vergleichbar w\u00e4ren. Eine Recherche zur neusten Panne beim BFS zeigt, dass beim Statistikamt offensichtlich nicht nur systematische Qualit\u00e4tsprobleme bestehen, sondern dass berechtigte Zweifel betreffend dessen Kompetenz und Unabh\u00e4ngigkeit angebracht sind. <\/strong><\/p>\n<p>Bereits die sehr positive <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/gesundheit\/erhebungen\/sgb.assetdetail.29025983.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Interpretation der Resultate<\/a> zur Gesundheitsbefragung 2022 h\u00e4tte die Medien veranlassen m\u00fcssen, sich ein eigenes Bild zu den Resultaten der Befragung zu machen. Hatte die Pandemie tats\u00e4chlich keine anderen Spuren beim Gesundheitszustand der Schweizer Bev\u00f6lkerung hinterlassen, als die in den Mittelpunkt ger\u00fcckte Zunahme der psychischen Belastung bei jungen Frauen seit der letzten Befragung 2017? Nur schon der hohe Anstieg der Krankenkassenpr\u00e4mien sollte uns an diesem Befund zweifeln lassen. Aber wie entwickelten sich nun die sehr kostenintensiven und h\u00e4ufig t\u00f6dlichen Erkrankungen Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall tats\u00e4chlich?<\/p>\n<p>Das BFS weiss es nicht! Eine Zunahme um Faktor 4 bis 5 bei diesen Erkrankungen, wie f\u00e4lschlicherweise publiziert, kann tats\u00e4chlich nicht der Realit\u00e4t entsprechen. Aufgrund der vielen Meldungen aus medizinischen Netzwerken \u00fcber eine Zunahme von Herzstillst\u00e4nden, Thrombosen und Turbokrebs ist jedoch von einem erheblichen Anstieg bei diesen drei Erkrankungen auszugehen. Auch die international verzeichnete Zunahme der \u00dcbersterblichkeit seit 2021 deutet eindeutig auf eine Zunahme von t\u00f6dlichen Erkrankungen hin. Wie konnte das BFS hier nur die \u00dcbersicht verlieren?<\/p>\n<h3><strong>Die Qualit\u00e4tssicherung ist nur eines der Probleme beim BFS<\/strong><\/h3>\n<p>Gem\u00e4ss dem BFS ist der Fehler in den publizierten Daten dadurch entstanden, dass zwischen 2017 und 2022 die Frage nach einer Erkrankung bei Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall abge\u00e4ndert wurde. Der erfragte Zeitraum f\u00fcr diese Erkrankungen oder deren Behandlung wurde von den letzten 12 Monaten (Jahrespr\u00e4valenz, 2017) auf die gesamte Lebensspanne (Lebenszeitpr\u00e4valenz, 2022) ausgeweitet. Damit hat sich die Zahl der erfassten Ereignisse um ein Vielfaches erh\u00f6ht. Versehentlich wurden dann jedoch in beiden Tabellen dieselbe Frage aufgef\u00fchrt, was den Eindruck erweckte, die Daten w\u00e4ren vergleichbar.<\/p>\n<p>Bei der Publikation sind also 2 Fehler passiert. Erstens h\u00e4tten die Daten zu dieser Frage aufgrund der unterschiedlichen Fragestellung schon gar nicht publiziert werden sollen. Und dann wurde in den Daten von 2017 auch noch eine Frage aufgef\u00fchrt, die so nicht gestellt wurde. Die Korrektur ben\u00f6tigte 6 Tage und wurde nur mit einer kleinen <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/aktuell\/medienmitteilungen.assetdetail.28725157.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Randnotiz<\/a> kommentiert. Diese erneuten Fehler nach der <a href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wahlpanne-das-bundesamt-fuer-rechenfehler-211884171017\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wahlpanne im Oktober<\/a> deuten auf ein schlechtes Qualit\u00e4tsmanagement hin.<\/p>\n<h3><strong>Hat das BFS ein Kompetenzproblem?<\/strong><\/h3>\n<p>Die besorgniserregendste Panne ist jedoch die \u00c4nderung der Fragestellung zu Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall inmitten der gr\u00f6ssten Gesundheitskriese seit 100 Jahren und einer anhaltenden \u00dcbersterblichkeit. Mindestens 3 fachliche Gr\u00fcnde sprachen gegen diese \u00c4nderung: Erstens wird durch diese \u00c4nderung die Vergleichbarkeit der Daten verunm\u00f6glicht. Zweitens werden die Werte durch die lange Zeitspanne f\u00fcr zuk\u00fcnftige Vergleiche viel ungenauer. Und Drittens erfassen die verf\u00fcgbaren Monitoringsysteme den <a href=\"https:\/\/www.versorgungsatlas.ch\/de\/indicator\/_107\/b\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">12-Monats Zeitraum<\/a>. Nur f\u00fcr Krebs gibt es eine zus\u00e4tzliche Sch\u00e4tzung der <a href=\"https:\/\/ind.obsan.admin.ch\/indicator\/monam\/krebs-praevalenz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">5-Jahres Pr\u00e4valenz<\/a>, was gem\u00e4ss Deutschem Krebsforschungszentrum ein internationaler Standard ist. Weshalb opfert man die Vergleichbarkeit f\u00fcr einen ungenauen Wert den niemand verwendet?<\/p>\n<p>Auf Anfrage begr\u00fcndete das BFS die \u00c4nderung der Frage bei den 3 Krankheiten mit einer Empfehlung von externen Experten und der Definition von chronischen Krankheiten der WHO. Die Nachfragen, ob man die Experten benennen k\u00f6nne, ob die WHO einen Einfluss auf die Befragung nimmt und wo bereits Daten zur Lebenszeit-Pr\u00e4valenz bestehen, wurden nicht beantwortet. Stattdessen wurde das Narrativ ge\u00e4ndert. Nun war die Begr\u00fcndung, dass man mit dem 12-Monats-Zeitraum bei diesen 3 Krankheiten zu wenig F\u00e4lle h\u00e4tte, um zuverl\u00e4ssige Aussagen zu machen. Das BFS hat jedoch seltsamerweise Fragen zu anderen Krankheiten mit vergleichbarer Fallzahl wie zum Beispiel chronische Bronchitis nicht ver\u00e4ndert.<\/p>\n<h3><strong>Nachweislich irref\u00fchrende Kommunikation des BFS-Chef<\/strong><\/h3>\n<p>Der Chef des BFS, Georges-Simon Ulrich, hatte die Medien am 3. November mit folgender <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=21oexJ7LTg8&amp;t=249s\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aussage<\/a> sichtlich get\u00e4uscht: &#8220;Das BFS f\u00fchrt diese Umfrage seit 1992 alle 5 Jahre durch, damit man zeitliche Vergleiche machen kann. Diese Vergleichbarkeit \u00fcber die Jahre ist sehr wichtig, um Ver\u00e4nderungen zum Gesundheitszustand und dem Gesundheitsverhalten zu erkennen und zu belegen.&#8221; Und weiter: &#8220;Es war uns wichtig 2022 die gleiche Erhebungsmethode zu verwenden wie die Jahre zuvor. Die Resultate sind deshalb gut mit den Jahren zuvor vergleichbar.&#8221;<\/p>\n<p>In einem Interview mit dem <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/audio\/tagesgespraech\/georges-simon-ulrich-statistik-als-grundlage-fuer-demokratie?id=12474948\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SRF<\/a> \u00e4usserte Georges-Simon Ulrich am 20. Oktober zudem sinngem\u00e4ss, dass es zum Beispiel nicht ausreicht, nur ein Krebsregister zu haben, man brauche auch Basisdaten der Bev\u00f6lkerung. Mit der Verkn\u00fcpfung dieser Grundlagendaten k\u00f6nne man dann sehr viel mehr aussagen. Der Chef des BFS weiss, wovon er spricht. Er war \u00fcber zehn Jahre beim <a href=\"https:\/\/www.lustat.ch\/files\/lustat\/analysen\/news\/2010\/lustatnews_2010_12_14.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meinungsforschungsinstitut GFS<\/a> t\u00e4tig und zuletzt deren Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Weshalb war das BFS unter seiner F\u00fchrung an diesen zus\u00e4tzlichen Daten und einem Vergleich nicht interessiert?<\/p>\n<h3><strong>Seit 2021 ist beim BFS ein un\u00fcbliches Muster erkennbar<\/strong><\/h3>\n<p>Ein Blick auf einige auff\u00e4llige und un\u00fcbliche Praktiken der letzten 2 Jahre weisen auf ein Muster hin. Ende 2021 hat man die zu erwartenden Todesf\u00e4lle bei den unter 65-J\u00e4hrigen entgegen dem langj\u00e4hrig r\u00fcckl\u00e4ufigen Trend um massive 7 Prozent erh\u00f6ht. Dies nachdem in den Monaten zuvor eine ungew\u00f6hnlich h\u00e4ufige \u00dcbersterblichkeit zu beobachten war. Im Folgejahr gab es aufgrund dieser massiven Erh\u00f6hung keine \u00dcbersterblichkeit mehr (dazu finden Sie <a href=\"https:\/\/coronagate.blog\/2023\/03\/17\/der-krieg-gegen-unsere-gesundheit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> zus\u00e4tzliche Informationen).<\/p>\n<div id=\"attachment_18404\" style=\"width: 2058px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-18404\" class=\"wp-image-18404 size-full\" src=\"https:\/\/www.aletheia-scimed.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/woechentlicheTodesfaelle_2010-2023-1.jpg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"1112\" srcset=\"https:\/\/www.aletheia-scimed.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/woechentlicheTodesfaelle_2010-2023-1.jpg 2048w, https:\/\/www.aletheia-scimed.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/woechentlicheTodesfaelle_2010-2023-1-300x163.jpg 300w, https:\/\/www.aletheia-scimed.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/woechentlicheTodesfaelle_2010-2023-1-1024x556.jpg 1024w, https:\/\/www.aletheia-scimed.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/woechentlicheTodesfaelle_2010-2023-1-768x417.jpg 768w, https:\/\/www.aletheia-scimed.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/woechentlicheTodesfaelle_2010-2023-1-1536x834.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><p id=\"caption-attachment-18404\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 1: Die gr\u00fcnen Markierungen zeigen die ungew\u00f6hnlich hohen Anpassungen bei den Erwartungen der Sterblichkeit durch das BFS (graues Band). Die Korrekturen wurden offensichtlich vorgenommen ohne die Ursachen f\u00fcr die ungew\u00f6hnlich langanhaltende (70 Wochen bei +65-J\u00e4hrigen) hohe Sterblichkeit zu kl\u00e4ren. Quelle: <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/gesundheit\/gesundheitszustand\/sterblichkeit-todesursachen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BFS<\/a><\/p><\/div>\n<p>Im August 2022 behauptete das <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/kataloge-datenbanken\/medienmitteilungen.assetdetail.23284854.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BFS<\/a>, im Jahr 2020 w\u00e4ren noch wesentlich mehr Menschen an Covid-19 gestorben, als vom BAG ausgewiesen wurde. Wenige Monate zuvor hatte <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XDLjYds4irs\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundespr\u00e4sident Cassis<\/a> im SRF jedoch eingestanden, dass die erfassten Zahlen in den Spit\u00e4lern aufgrund der Richtlinien der WHO nicht den Tatsachen entsprechen. Auch bei den offiziellen Covid-19-Toten wurde im gleichen Stil \u00fcbertrieben, weshalb die Definition &#8220;mit oder an Covid-19 gestorben&#8221; weit verbreitet war. Weshalb hinterfragten die Statistiker des BFS die unsinnige WHO-Richtlinie nicht, die zur falschen Datenerfassung anleitet und somit zu gef\u00e4lschten Statistiken f\u00fchrt, sondern vergr\u00f6ssern die \u00dcbertreibung noch?<\/p>\n<p>Ende 2022 hat das BFS dann auch bei den \u00fcber 65-J\u00e4hrigen die zu erwartenden Todesf\u00e4lle f\u00fcr das Folgejahr massiv erh\u00f6ht, ohne die Ursachen f\u00fcr die hohe \u00dcbersterblichkeit 2022 zu er\u00f6rtern. Somit hatte man auch in dieser Altersklasse das Problem der \u00dcbersterblichkeit &#8220;gel\u00f6st&#8221; und aus der \u00f6ffentlichen Diskussion entfernt. All diese Praktiken hatten offensichtlich das Ziel, Covid-19-Tote zu maximieren und \u00dcbersterblichkeit nach Beginn der Covid-19-&#8220;Impfung&#8221; zu minimieren.<\/p>\n<h3><strong>Dieses Muster f\u00fchrt uns zwangsl\u00e4ufig zur WHO<\/strong><\/h3>\n<p>Die WHO hat \u00e4hnlich wie das BFS immer wieder versucht, m\u00f6glichst viele der unerwarteten Todesf\u00e4lle Covid-19 zuzuschreiben. Ein anschauliches Beispiel daf\u00fcr findet sich in der <a href=\"https:\/\/www.who.int\/publications\/i\/item\/9789240051157\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">WHO-Weltgesundheitsstatistik 2022<\/a> vom Mai 2022. Mit der Grafik in Abbildung 2 hatte man ebenfalls versucht, einen Grossteil der \u00dcbersterblichkeit Covid-19 zuzuschreiben. Im linken Teil der Grafik ist jedoch eindeutig zu sehen, wie die weltweite \u00dcbersterblichkeit (blaue Kurve) erst ab Mitte Jahr einsetzte, also lang nach der ersten Welle. Erst mit den weltweit strengen Massnahmen in der zweiten Jahresh\u00e4lfte sind 5 Millionen Menschen unerwartet verstorben.<\/p>\n<p>2021 sind trotz gross angelegter &#8220;Impfkampagne&#8221; und beibehaltenen Massnahmen sogar 10 Millionen Menschen unerwartet verstorben. Wie sie in dem linken Kreisdiagramm sehen k\u00f6nnen, hatte Indien den gr\u00f6ssten Anteil an der \u00dcbersterblichkeit. Im bev\u00f6lkerungsreichsten Land der Welt begann das unerwartete Sterben allerdings erst mit Beginn der Covid-19-&#8220;Impfung&#8221; ab April 2021 und verursachte ab Mai 2021 so viele Todesf\u00e4lle, dass Sie den Anstieg sogar in den globalen Zahlen auf der rechten Seite der Grafik erkennen k\u00f6nnen. <a href=\"https:\/\/correlation-canada.org\/report-probable-causal-association-between-indias-extraordinary-april-july-2021-excess-mortality-event-and-the-vaccine-rollout\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berechnungen<\/a> gehen alleine f\u00fcr Indien von 3.7 Millionen &#8220;Impftoten&#8221; aus. Die Grafik war so unvorteilhaft f\u00fcr das &#8220;Impfnarrativ&#8221; der WHO, dass in der neuen <a href=\"https:\/\/www.who.int\/data\/gho\/publications\/world-health-statistics\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weltgesundheitsstatistik 2023<\/a> auf diese Grafik verzichtet wurde.<\/p>\n<div id=\"attachment_18401\" style=\"width: 2058px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-18401\" class=\"wp-image-18401 size-full\" src=\"https:\/\/www.aletheia-scimed.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/WHO_Weltgesundheitsstatistik_2022-1.jpg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"1054\" srcset=\"https:\/\/www.aletheia-scimed.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/WHO_Weltgesundheitsstatistik_2022-1.jpg 2048w, https:\/\/www.aletheia-scimed.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/WHO_Weltgesundheitsstatistik_2022-1-300x154.jpg 300w, https:\/\/www.aletheia-scimed.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/WHO_Weltgesundheitsstatistik_2022-1-1024x527.jpg 1024w, https:\/\/www.aletheia-scimed.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/WHO_Weltgesundheitsstatistik_2022-1-768x395.jpg 768w, https:\/\/www.aletheia-scimed.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/WHO_Weltgesundheitsstatistik_2022-1-1536x791.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><p id=\"caption-attachment-18401\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 2: Die in der <a href=\"https:\/\/cdn.who.int\/media\/docs\/default-source\/gho-documents\/world-health-statistic-reports\/worldhealthstatistics_2022.pdf?sfvrsn=6fbb4d17_3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">WHO-Weltgesundheitsstatistik 2022<\/a> publizierten globalen Zahlen zur Gesamtsterblichkeit zeigen links die \u00dcbersterblichkeit pro Land f\u00fcr 2020 und 2021 und rechts die \u00dcbersterblichkeit (blau) im Vergleich zu den Covid-19 Todesf\u00e4llen (violett) auf. Die \u00dcbersterblichkeitskurve zeigt, dass erst Mitte 2020 eine \u00dcbersterblichkeit einsetzte und 5 Millionen erreichte, w\u00e4hrend sie 2021 mit 10 Millionen doppelt so hoch ausfiel.<\/p><\/div>\n<h3><strong>Hat das BFS seine Unabh\u00e4ngigkeit verloren?<\/strong><\/h3>\n<p>Aber weshalb st\u00fctzt das Bundesamt f\u00fcr Statistik mit seinen 876 Mitarbeitern und einen Jahresaufwand von 190 Millionen Franken ein Narrativ, dass die Zahlen l\u00e4ngst widerlegen? K\u00f6nnte die Rolle des BFS-Chef in der UN-Statistikkommission hier einen Einfluss haben? Im Herbst 2021 wurde die Tagung dieser Kommission, das <a href=\"https:\/\/unstats.un.org\/unsd\/undataforum\/bern-2021\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">UN-World Data Forum<\/a>, in Bern organisiert. Bundesrat Alain Berset hatte als oberster Chef des BFS in der <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WZhgw-zpTPg&amp;list=PLBc4lThqX-WMnXI1gt95r_hJ4IgZP8tWY&amp;t=464s\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Er\u00f6ffnungsrede<\/a> betont: &#8220;Es gibt eine Menge gef\u00e4lschter Statistiken. Sie zerst\u00f6ren die \u00f6ffentliche Wahrnehmung und machen es extrem schwierig, rationale Debatten zu f\u00fchren. Debatten, auf die wir besonders w\u00e4hrend einer Pandemie angewiesen sind.&#8221;<\/p>\n<p>Das Beispiel der WHO zeigt, dass nicht nur falsch erhobene Statistiken auf Anweisung der WHO die \u00f6ffentliche Wahrnehmung zerst\u00f6ren und rationale Debatten erschweren. Es sind auch die selektiv ausgew\u00e4hlten und interpretierten Daten und die darauf aufgebauten gef\u00e4lschten Narrative. Brisanterweise diskutierten nach Bersets Rede vier Forumsteilnehmer und zwei Journalisten im Er\u00f6ffnungspodium dar\u00fcber, dass gute Daten f\u00fcr die Transformation der Gesellschaft nicht ausreichen, sondern dass es gute <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WZhgw-zpTPg&amp;list=PLBc4lThqX-WMnXI1gt95r_hJ4IgZP8tWY&amp;t=3777s\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Narrative<\/a> braucht. Einige Wochen sp\u00e4ter hat das BFS die erste ungew\u00f6hnliche Anpassung der Sterblichkeitserwartung vorgenommen.<\/p>\n<p>BFS-Chef Georges-Simon Ulrich wurde Anfang 2022 zum Vizepr\u00e4sidenten der UN-Statistikkommission gew\u00e4hlt und 2023 erneut best\u00e4tigt. Gem\u00e4ss <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/news\/de\/2023-0626\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BFS<\/a> ist er damit Vizepr\u00e4sident des obersten Organs des internationalen Statistiksystems. Aufgrund der beschriebenen Vorg\u00e4nge dr\u00e4ngt sich die Frage auf, wie unabh\u00e4ngig das BFS mit der Doppelrolle von Georges-Simon Ulrich tats\u00e4chlich noch ist? In Anbetracht der international zunehmenden Forderungen nach <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=lxXRDsLUc_M\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Untersuchungsaussch\u00fcssen<\/a> zu den fatalen Folgen der Corona-Massnahmen und Covid-19-&#8220;Impfkampagnen&#8221; muss auch die Schweiz endlich eine gr\u00fcndliche <a href=\"https:\/\/www.aufarbeitungsinitiative.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aufarbeitung<\/a> starten. Nach dem <a href=\"https:\/\/coronagate.blog\/2023\/09\/25\/wie-das-bag-mit-manipulation-die-vulnerablen-opfert\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BAG<\/a> ist nun auch beim BFS Ruf und Vertrauen am Erodieren. Es besteht dringender Handlungsbedarf f\u00fcr den Nachfolger oder die Nachfolgerin von Alain Berset.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Der Original-Beitrag wurde urspr\u00fcnglich auf <a href=\"https:\/\/coronagate.blog\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">coronagate.blog<\/a> ver\u00f6ffentlicht. <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfang November ver\u00f6ffentlichte das BFS (Bundesamt f\u00fcr Statistik) anl\u00e4sslich der Medienkonferenz zur Schweizerischen Gesundheitsbefragung auf ihrer Webseite falsche Daten. Diese zeigten eine erschreckende Zunahme von Krebserkrankungen, Herzinfarkten und Schlaganf\u00e4llen um das Vier- bis F\u00fcnffache. Trotz der Brisanz der Daten wurde das Thema weder in der Medienkonferenz noch in der Berichterstattung aufgegriffen. 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