{"id":19116,"date":"2024-01-29T11:13:41","date_gmt":"2024-01-29T10:13:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.aletheia-scimed.ch\/?p=19116"},"modified":"2024-01-29T11:30:46","modified_gmt":"2024-01-29T10:30:46","slug":"menschenwuerde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aletheia-scimed.ch\/de\/menschenwuerde\/","title":{"rendered":"Wo sind wir an den Grenzen der Menschenw\u00fcrde?"},"content":{"rendered":"<p>Wo sind wir an den Grenzen der Menschenw\u00fcrde?<\/p>\n<p>Wenn wir von der Menschenw\u00fcrde sprechen, vom Begriff Menschenw\u00fcrde, ist davon auszugehen, dass wir alle eine andere Vorstellung davon haben und zum vornherein nicht ein Einverst\u00e4ndnis dar\u00fcber vorausgesetzt werden sollte. Wir riskieren sonst eine Folge von Missverst\u00e4ndnissen, deren Auswirkungen nicht hilfreich erscheinen. Das liegt an einer Tatsache, die in weiser Art Mooji (geb. 1954) ge\u00e4ussert hat: &#8220;Du siehst die Welt nicht wie sie ist, du siehst die Welt so, wie du bist.&#8221;<\/p>\n<p>Dieser Begriff ist n\u00e4mlich stark beeinflusst von verschiedenen Faktoren, zum Berispiel von religi\u00f6sen \u00dcberzeugungen, vom Glauben, vom Menschenbild, das sich jemand macht, von Weltanschauungen und ethischen Konzepten. Auch die wirschaftlichen Voraussetzungen spielen eine Rolle, seien es Reichtum oder Armut,  Arbeitsumst\u00e4nde,  Arbeitslosigkeit oder -unf\u00e4higkeit und Kriegs- oder Friedenszeiten. Und ebenso wirken auf diesen Begriff rechtliche Konzepte ein, wie sie z.B. in den nationalen Unterschieden auftreten oder wie sie auf dem Hintergrund religi\u00f6ser Gegebenheiten beeinflusst werden.<\/p>\n<p>So wird deutlich, dass die Menschenw\u00fcrde sich nicht als solche, sondern auf dem Boden von Gegebenheiten entwickelt. Trotzdem kann gefragt werden: wo werden ihre Grenzen \u00fcberschritten? Wo ist die immer wider erw\u00e4hnte \u201erote Linie\u201c?  Aber auch: falls diese \u00fcberschritten wird: was dann? Hat das irgendwelche Konsequenzen?<\/p>\n<p>Bezogen auf einen g\u00e4ngigen Wortgebrauch kennen wir die Aussage: sich w\u00fcrdig benehmen. Das hiesse, sich seiner Art nach, nach seiner Wesensart, diese nicht verlassend, zu verhalten. Aber gleichzeitig treten wieder die Dimensionen der Werte und des Menschenbildes in den Vordergrund: Welche sind die Kriterien f\u00fcr die \u201eArt\u201c?<\/p>\n<p>Oder nehmen wir die Redewendung \u201eW\u00fcrde zu wahren\u201c. Dies kann bedeuten, die W\u00fcrde des andern, seine Wesensart zu anerkennen, nicht zu beeintr\u00e4chtigen, nicht zu missachten, nicht zu missbrauchen. Es erscheint hier eine gewisse N\u00e4he zum Begriff des Naturrechts, welches seinerseits Rechte und Pflichten definiert im Zusammenhang mit der einzigen Tagsache des menschlichen Seins, welches sich aus dem Universum abgrenzt und durch den Verstand die gegenseitigen Verhaltensverh\u00e4ltnisse gegen\u00fcber der \u201eNatur\u201c (Universum) und den anderen Menschen erleben und erkennen kann.<\/p>\n<p>Dem anderen seine Rechte zugestehen f\u00fchrt aussserdem hin zu einer anderen uralten Regel der Ethik:  der \u201eRegula Aurea\u201c oder Goldenen Regel, welche zwei Arten der Formulierung kennt: Die eine  ist positiv ausgedr\u00fcckt und lautet \u201eAlles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das sollt auch ihr ihnen ebenso tun\u201c (Bibel, nach Math\u00e4us 7.12, Worte aus der Bergpredigt). Die andere Version ist verneinend formuliert, auf Deutsch offenbar erstmals im 13. Jh. : \u201eSwaz du niht wil daz dir geschiht \/ des entu-o dem andern niht\u201c (Buch der R\u00fcgen, anonym) oder heute: \u201eWas du nicht willst, dass man dir tu\u2019, das f\u00fcge keinem andern zu\u201c.<\/p>\n<p>Diese Regel ist auf wahre Empathie ausgerichtet: sich hineinversetzen in die Lage Betroffener und daraus ein Kriterium moralischen Handelns abzuleiten. Sie kann einerseits moralische Eigenverantwortung und andrerseits eine Korrektur der missbr\u00e4uchlichen Anwendung beinhalten. Da aber nicht inhaltlich richtiges oder falsches Handeln bezeichnet wird, wurde auch ge\u00e4ussert, die Regel beg\u00fcnstige die eigennn\u00fctzigen, klugen, die Vor- und Nachteile erw\u00e4genden Aspekte. Aber auch als Instrument der Fairness, die Interesse anderer gleich berechtigt zu sehen wie die eigenen, wurde sie verstanden. Und ebenso als eine Grundlage f\u00fcr die Achtung der Menschenw\u00fcrde.<\/p>\n<p>Sprechen wir vom Menschenbild, so lautet eine weitere Frage: Wem geb\u00fchrt die W\u00fcrde?<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen den K\u00f6rpererw\u00e4hnen, die materielle Leiblichkeit des Menschen. Oft h\u00f6rt man in diesem Zusammenhang technische Ausdr\u00fccke wie \u201eFestplatte\u201c und \u201e\u201cSoftware\u201c f\u00fcr das Gehirn, oder \u201ePumpe\u201c f\u00fcr das Herz. Bei solchen Ausdr\u00fccken entgeht es dem Verwender derselben, dass es sich nicht um eine Maschine, sondern um einen Organismus handelt, der lebt. Das ist ein wesentlicher Unterschied. Das Leben teilt der Mensch mit den Pflanzen und Tieren auf der Erde, und mit der Erde selbst. Es wird deshalb der Gesichtspunkt der Maschine der Menschenw\u00fcrde nicht gerecht.<\/p>\n<p>Den Menschen als Pflanze zu behandeln, w\u00fcrde ihm aber auch nicht gerecht, obwohl es Ansichten gibt, die dem Pflanzlichen in ihm h\u00f6chste Priorit\u00e4t zusprechen, zum Beispiel dem Mikrobiom (oder Darmflora). Aber der Mensch hat auch eine f\u00fchlende Dimension, eine emotionale &#8211; diese teilt er mit den Tieren. Besonders in der Psychologie wird er oft mit dem Tier verglichen. Die ganze Verhaltenstherapie ist mehr oder weniger darauf aufgebaut. Ist er aber ein Tier? <\/p>\n<p>Als denkendes Wesen unterscheidet er sich wesentlich davon, er hat Philosophie und Wissenschaft, Religion und Kunst &#8211; und nur wenn auch diese Dimensionen ber\u00fccksichtigt werden, kommen wir in die N\u00e4he des typisch Menschlichen, dem schliesslich die W\u00fcrde geb\u00fchrt.<\/p>\n<p>Leiten wir das Bewussein auf die Tatsache, dass es sich, auch hier, in diesem Geschriebenen zur Menschenw\u00fcrde ,  um Gedanken handelt. W\u00fcrde und Entw\u00fcrdigung: es geht um gedankliche Konzepte. Das trifft auch auf alles zu, was mit Recht zu tun hat. <\/p>\n<p>Geht man auf die Ethymologie des Wortes W\u00fcrde zur\u00fcck, so trifft man auf das althochdeutsche \u201eWirdi\u201c, das im Zusammenhang steht mit dem Adjektiv \u201ewert\u201c, d.h. wert sein, der Achtung, der W\u00fcrde wert.<\/p>\n<p>Das Adjetiv \u201ewert\u201c selber lautet althochdeutsch \u201ewerd\u201c, gothisch \u201ewairps\u201c, englisch \u201eworth\u201c und schwedisch \u201ev\u00e4rd\u201c und hat mit der indogermanischen Wurzel \u201c-uer\u201c zu tun, die soviel bedeutet wie \u201egegen etwas gewendet sein\u201c. Auch das Verb \u201ewerden\u201c ist daraus abgeleitet und das Substantiv \u201eWert\u201c.<\/p>\n<p> Bei \u201ewerden\u201c kommen wir wiederum zur\u00fcck auf das althochdeutsche \u201ewerdan\u201c, das gotische \u201ewairpan\u201c, altenglisch \u201eweordan\u201c und das schwedische \u201evarda\u201c und alle sind verwandt mit dem lateinischen \u201evertere\u201c: kehren, wenden, drehen\u201c. Das bedeutet eigentlich  \u201e(sich) drehen, wenden\u201c woraus sich ergibt \u201esich zu etwas wenden, sich zuwenden, etwas werden\u201c, n\u00e4mlich weil ich durch das Zuwenden das andere und mich selber beeinflusse und ver\u00e4ndere.<\/p>\n<p>Es ergibt sich eine ethymologische Folge, die auch ethisch nachvollzogen werden kann, n\u00e4mlich von: wenden &#8211; werden &#8211; wert &#8211; W\u00fcrde. W\u00fcrde entsteht somit aus dem sich achtsamen Zuwenden zu dem Gegen\u00fcber, aus einer Form der Anerkennung, der Empathie.<\/p>\n<p>Noch viele weitere Gesichspunkte k\u00f6nnten angef\u00fchrt werden, es soll davon jedoch nur noch ein letzter, n\u00e4mlich in den Worten Friederich Schillers (\u201e\u00dcber Anmut und W\u00fcrde\u201c) angef\u00fcgt werden. Er schreibt :\u201cSo wie die Anmut der Ausdruck einer sch\u00f6nen Seele ist, so ist W\u00fcrde der Ausdruck einer erhabenen Gesinnung. Beherrschung der Triebe durch die moralische Kraft ist Geistesfreiheit, und W\u00fcrde heisst ihr Ausdruck in der Erscheinung. &#8211;<br \/>\nBei der W\u00fcrde f\u00fchrt sich der Geist in dem K\u00f6rper als Herrscher auf, denn hier hat er seine Selbst\u00e4ndigkeit gegen den gebieterischen Trieb zu behaupten, der ohne ihn zu Handlungen schreitet und sich seinem Joch gern entziehen m\u00f6chte.\u201c<\/p>\n<p>                                                          &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p>Wo drohen nun aber die Gefahren f\u00fcr die Menschenw\u00fcrde, wo lauern sie aus dem Hinterhalt?<\/p>\n<p>Eigentlich immer da, wo es um eine Beeintr\u00e4chtigung geht des Menschenbildes, besonders von K\u00f6rper, Leben, Seele und Geist.<\/p>\n<p>Im k\u00f6rperlichen zum Beispiel durch Folter, durch Maskentragen, durch K\u00f6rperverletzung &#8211; auch Impfungen geh\u00f6ren dazu.<\/p>\n<p>Das Leben betreffend sind es:  der freien Atmung beraubt zu sein, eingeschlossen zu werden, an Bewegungsmangel zu leiden (Spazierverbot und Verbot von Sport) durch Verordnung: all das sind Beispiele der Missachtung der Menschenw\u00fcrde.<\/p>\n<p>Das Seelische betreffend sind es die Einschr\u00e4nkungen der mitmenschlichen Kontakte wie z.B. in der Schule, Einkzukaufen, der Besuche von Freunden und der Verwandtschaft: bei Geburten, in Alters-und Pflegeheimen, in Spit\u00e4lern, im Todesfall.<\/p>\n<p>Das Geistige betreffend sind es die Einschr\u00e4nkungen des freien Denkens und der Meinungsfreiheit, der Kultur, der Religion, der Vortr\u00e4ge, der Musik, des Tanzes, des Theaters oder der Diskotheken, und die Zensur. Auch die Verunm\u00f6glichung der Kommunikation durch die Maske bei Mundlesenden und bei dementen Menschen.<\/p>\n<p>In Gedanken an das, was w\u00e4hrend der \u201ePandemie\u201c-Zeit geschehen ist und \u00fcber die Menschheit verh\u00e4ngt wurde, steigen Bilder auf, die an die Biederbergschen Folterkriterien erinnern oder an die Charta des Zwangs: Isolation, Monopolisierung der Wahrnehmung, induzierte Schw\u00e4che und Ersch\u00f6pfung, Bedrohungen und Erpressung, gelegentliche willk\u00fcrliche Nachgiebigkeit, dann Degradierung, Durchsetzung trivialer, widerpr\u00fcchlicher Forderungen, die sich laufend \u00e4ndern. Weitere Ausf\u00fchrungen dazu finden sich auch in der entsprechenden Literatur zur \u201eweissen Folter\u201c.<\/p>\n<p>Weitere Gefahren f\u00fcr die Menschenw\u00fcrde sind pervers-narzistische oder psychopathische Menschen, die gegenw\u00e4rtig als Akteure der Krise einzuordnen sind. Deren Charakteristika wurden von den Psychologen Hurni und Stoll treffend beschrieben in ihrem Buch \u201eDer Hass der Liebe\u201c. Die Autoren unterscheiden dort das sogenannt normale seelische Leben, das sie als typischerweise und tendenziell neurotisch bezeichnen, von dem der Perversen.<\/p>\n<p>Wenn bei ersteren Ideale auftreten, neigen die letzteren zu gr\u00f6ssenwahnsinnigen Ideen. Das sich Infragestellen wird bei den Perversen zur Rechthaberei, die beibehalten wird, es \u00e4ndert sich h\u00f6chstens die Strategie. Wenn erstere dazu tendieren, das eigene und das Leid des andern zu vermindern, so ist bei letzteren das Gegenteill der Fall mit typisch sado-masochistischem Verhalten. Haben die \u201eNeurotiker\u201c Schuldgef\u00fchle, so sind die Perversen skrupellos und f\u00fchlen sich immer ohne Schuld. Wenn die Ersteren kreative Gedanken haben, so sind es bei den Letzteren strategische. Auch herrschen bei diesen oft Wut und Angst vor, bei jenen aber das ganze Spektrum zwischen Liebe und Hass. Die Liste k\u00f6nnte verl\u00e4ngert werden, doch wird deutlich, wie das Funktionieren von Perversen und Psychopathen nie mit Menschenw\u00fcrde vereinbar ist. Innerhalb der sogenanten Pandemiekrise sind noch andere Mittel aus der Werkzeugkiste der Psyhopathen und Perversen eingesetzt worden, nicht nur individuell sondern auch institutionnell, die hier nur kurz aufgelistet seien, alle unvereinbar<br \/>\n mit Menschenw\u00fcrde:<\/p>\n<p> Doppelbotschaften  &#8211;  Manipulation und Triangulation  &#8211;  L\u00fcgen  &#8211;  Erpressung  &#8211;  Induziertes Denken (Ghostlighting)  &#8211;  Erniedrigung  &#8211;  Unterstellungen  &#8211;  Anschreien, Wutanf\u00e4lle   &#8211;  Schmeicheln, Verf\u00fchren  &#8211;  Abstreiten, Verharmlosen  &#8211;  Zweifel indzuzieren   &#8211;  \u00c4ngstigen  &#8211;  Drohen  &#8211; Sanktionieren, Bestrafen   &#8211;  k\u00f6rperliche Gewalt (Injektionen, Masken).<\/p>\n<p>                                                                 &#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>Da es ein Anliegen der Organisation Aletheia ist ( welche diese Ausf\u00fchrungen veranlaste), nicht nur Darstellungen, sondern auch praktische Hilfestellungen zu vermitteln in den Situationen, denen wir begegnen, sollen zum Schluss noch einige Mittel und Wege erw\u00e4hnt sein um aus der bedrohten oder missachteten Menschenw\u00fcrde heraus zu finden.<\/p>\n<p>Als erstes gilt es, die Situation zu erkennen (d.h. das Ph\u00e4nomen der Missachtung) und ihm einen Namen zu geben, es klar zu benennen, als stellte man eine Diagnose.<\/p>\n<p>Zweitens muss man sich der Grenze, die \u00fcberschritten ist, bewusst werden und der verletzten Werte (siehe oben: \u201ewenden\u201c). Dann sind die Grenzen neu zu setzen: sofort, mittelfristig und langfristig.<\/p>\n<p>Erste Handlungen sind sodann: Sicherheit vermitteln, einen sicheren Aufenthaltsort zu schaffen. Sichtschutz, Trinken, Essen, Strom (f\u00fcr Mobil-telefon), \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeit anbieten.<\/p>\n<p>Zuh\u00f6ren geh\u00f6rt dazu, nicht aufdr\u00e4ngen, nur zur\u00fcckhaltend nachfragen.<\/p>\n<p>Einen raschen Zugang zu Bezugsperson(en) erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Informationen anbieten, aber nicht aufdr\u00e4ngen. Eventuell wiederholen tags darauf, evtl. im Beisein der vertrauten Bezugsperson.<\/p>\n<p>Informationen zur Verarbeitung von Schocks anbieten.<\/p>\n<p>Erreichbarkeit klarstellen, n\u00e4chsten Termin anbieten bzw. vereinbaren.<\/p>\n<p>                                                                 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>Was sollte vermieden werden? Was w\u00fcrde die akute  Situation verschlimmern?<\/p>\n<p>Debriefing, Fragen nach Details, vor allem nach Emotionen.<\/p>\n<p>Die Situation als \u201ekrank\u201c oder die Reaktion als &#8220;nicht normal&#8221; darstellen.<\/p>\n<p>Wichtige Informationen verschweigen.<\/p>\n<p> Zulassen von Alkohol, Abgabe von Benzodiazepinen.<\/p>\n<p>Unm\u00f6gliche Ratschl\u00e4ge wie: \u201evergessen Sie es doch einfach\u201c , \u201eversuchen Sie, nicht daran zu denken\u201c, \u201edenken Sie einfach etwas anderes\u201c , \u201c es ist alles nicht so schlimm\u201c.<\/p>\n<p>                                                                &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>Die Grenzen der Menschenw\u00fcrde sind meistens unsichtbar. Oft werden sie erst bewusst, wenn sie l\u00e4ngst \u00fcberschritten sind. Deshalb ist das Erkennen der Situationen des \u201e\u00dcbergriffes\u201c ein zentrales Element. Erst dann kann ein betroffener Mensch das Erlebte &#8220;wenden&#8221; zur W\u00fcrde.  Und deshalb sei der folgende Satz ein abschliessender, und aber zugleich Bedingung:<\/p>\n<p>Niemand kann uns unsere Menschenw\u00fcrde nehmen, wenn wir sie nicht fallen lassen. <\/p>\n<p>Damit liegt ein Teil ihrer Wahrung ganz beim Einzelnen. Und nur dann ist sie unver\u00e4usserlich.<\/p>\n<p>Bj\u00f6rn Riggenbach, Herbst 2023<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wo sind wir an den Grenzen der Menschenw\u00fcrde? Wenn wir von der Menschenw\u00fcrde sprechen, vom Begriff Menschenw\u00fcrde, ist davon auszugehen, dass wir alle eine andere Vorstellung davon haben und zum vornherein nicht ein Einverst\u00e4ndnis dar\u00fcber vorausgesetzt werden sollte. Wir riskieren sonst eine Folge von Missverst\u00e4ndnissen, deren Auswirkungen nicht hilfreich erscheinen. 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