Dr. Wolfgang Wodarg – 2 wegweisende Vorträge für lokales Handeln.

Europa vom Traum zum Albtraum – Wie lassen sich Vielfalt und Autonomie retten?

Krankes Gesundheitswesen – Und wie wir es gemeinsam kurieren können.

 

Zum Bericht:

Dr. Wolfgang Wodarg hat eine reiche Erfahrung im Gesundheitswesen und berichtete über seine Tätigkeit als Matrosen-, Schiffs- und Hafenarzt, aber auch von den Ämtern, die er bekleidete, immer im Rahmen öffentlicher Gesundheit. Eine Praxis hat er nie eröffnet, dagegen in Gesundheitskommissionen gesessen, im deutschen Bundestag mitgewirkt und auch im Europarat. Aus dieser Erfahrung konnte er einiges berichten, was ihm schon lange vor der Pandemiekrise als unverhältnismässig und inkohärent aufgefallen ist.

Lesen Sie den ganzen Text hier im PDF

 

Und noch unsere Ergänzungen von Björn Riggenbach und Theodor Grob:

Für das Gesundheitswesen in der Schweiz ergeben sich noch folgende Anregungen:

  • Eigenermächtigung der Patienten fördern, damit sie ihren Behandlungsweg finden, zusammen mit den Ärztinnen, Ärzten oder Behandelnden.
  • Den Mut der Ärzte fördern, entweder das System so zu gebrauchen, dass die Arbeit möglichst ohne zu schaden gelingt oder zukünftig ausscheren und privat abrechnen, getragen von lokalen Gemeinschaften (Wodarg, s.o.), die mehr können als das System erlaubt, besonders in der Grundversorgung. (Ist das gegenwärtige System ein Grund für viele Ärzte, Spezialist zu werden?).
  • FMH und andere Gesellschaften aufklären und daran erinnern, dass sie für die Ärzte da sind und nicht für das System und die Lobby.
  • Im Studium der Gesundheitsberufe neue Gesichtspunkte vermitteln, damit die Herzen der jungen Menschen in ihrer Berufung leben können, frei von überreglementierten und monetären Zwängen.
  • Aufklären, dass Schulmedizin in der Zusammenarbeit mit ganzheitlichen Therapieansätzen viel erfolgreicher in Behandlungen ist (transdisziplinäre Arbeitskultur).

Unsere ALETHEIA-Regiogruppen und -Weiterbildungen, aber auch das von ALETHEIA erwähnte Artabana-Modell, sind lebendige Beispiele, die bereits existieren.

Das Umsetzen von solchen Veränderungen erfordert Initiative auf lokaler Ebene durch die direkt Betroffenen. Nur dadurch können wir die totalitären Strukturen ablösen, eigene Entscheidungen treffen und in Eigenverantwortung unsere Selbstermächtigung wahrnehmen und pflegen. Wenn wir erwarten, dass andere für uns die Probleme lösen, fallen wir zurück oder bleiben im System.

ALETHEIA steht mit ihren – äusserlich unspektakulären – Initiativen in vieler Hinsicht in einem neuen Strom drinnen und kann die obengenannten Zielen verwirklichen helfen!

 

 

 

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